Brandenburg

Liebe Sportfreunde, 

aus aktuellem Anlass bitten wir dringend um die Beachtung, insbesondere um Meldungen für unsere


Offene Landesmeisterschaft 2018.


KDB | Termine

Samstag August 25 - ganztägig/OpenEnd
KDB - Shotokan Tag
Kraftwerkstraße 30, 03222 Lübbenau
Samstag September 1, 10:00 - 17:00 Uhr
Goju | DAN-Vorbereitung
OSZ1, Jägerallee 23a, 14469 Potsdam
Samstag September 8 - ganztägig/OpenEnd
DKV-Tag 2018
Neuss
Freitag September 14 - ganztägig/OpenEnd
GermanOpen
Berlin
Samstag September 15 - ganztägig/OpenEnd
4. RheinMain Karate Cup
IGS Mainspitze, Halle B, Sophie-und-Hans-Scholl-Straße, 65462 Ginsheim-Gustavsburg
Freitag September 14 - ganztägig/OpenEnd
GermanOpen
Berlin
Freitag September 14 - ganztägig/OpenEnd
GermanOpen
Berlin
Sonntag September 16, 11:00 - 14:00 Uhr
Kadertraining | Kata
"Großes Dojo", Landesstützpunkt Hoppegarten, Lindenallee 47, 15366 Hoppegarten.
Samstag September 22 - ganztägig/OpenEnd
Thuringia Open
Samstag September 22 - ganztägig/OpenEnd
Thuringia Open
Samstag September 22 - ganztägig/OpenEnd
Thuringia Open
Samstag September 22 - ganztägig/OpenEnd
Thuringia Open
Samstag September 22 - ganztägig/OpenEnd
Thuringia Open
Samstag September 29 - ganztägig/OpenEnd
14. Berliner SV-Tag
Sporthalle am Steinplatz, Uhlandstraße 194, 10623 Berlin
Samstag September 29 - ganztägig/OpenEnd
BanzaiCup 2018
Berlin
Samstag September 29 - ganztägig/OpenEnd
14. Berliner SV-Tag
Sporthalle am Steinplatz, Uhlandstraße 194, 10623 Berlin
Sonntag September 30, 11:00 -
Danprüfungen in Berlin
Sporthalle am Steinplatz, Uhlandstraße 194, 10623 Berlin
Samstag Oktober 6 - ganztägig/OpenEnd
Int. ShotokanCup
Freitag Oktober 12, 18:00 - 21:00 Uhr
Herbstlehrgang in Potsdam
Oberschule Theodor Fontane (51), Am Teufelssee 4, 14478 Potsdam
Samstag Oktober 13, 08:30 -
KDB | offene Landesmeisterschaft 2018
Landkost-Arena, Goethestrasse 17, 15741 Bestensee

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Samstag August 25 - ganztägig/OpenEnd
KDB - Shotokan Tag
Kraftwerkstraße 30, 03222 Lübbenau
Samstag September 1, 10:00 - 17:00 Uhr
Goju | DAN-Vorbereitung
OSZ1, Jägerallee 23a, 14469 Potsdam
Samstag September 8 - ganztägig/OpenEnd
DKV-Tag 2018
Neuss
Freitag September 14 - ganztägig/OpenEnd
GermanOpen
Berlin
Freitag September 14 - ganztägig/OpenEnd
GermanOpen
Berlin

Rettung für die Retter!

Die Übergriffe auf Rettungskräfte, Feuerwehrleute und Pflegedienstler häufen sich, wie sich aus einer Vielzahl von Berichten entnehmen lässt (vgl. z.B. svz.de am 28.11.2016 „Prügel für Sanitäter und Feuerwehrleute“, moz.de am 27.11.2016 „Übergriffe auf Sanitäter und Feuerwehrleute häufen sich“)

Das online-Feuerwehrmagazin (www.feuerwehrmagazin.de) berichtet am 31.01.2017 in dem Artikel „Gewalt gegen Feuerwehr und Rettungsdienst nimmt zu“ von der Dissertation der Dr. Janine Lara Dressler nach der von den dort 1500 befragten Feuerwehrleuten (aus Berlin und Hamburg) jeder von 3 Angriffen pro Jahr berichten konnte.


Die Zahl der Übergriffe auf Rettungskräfte pro Jahr ist von 2011 bis 2015 vielerorts um mehr als 70 % gestiegen.

So belegen Zahlen  des Jahres 2015 aus Nordrhein-Westfalen 158 Angriffe auf Feuerwehrleute und 140 Angriffe auf andere Rettungskräfte.

Wen wundert es da, dass das Bundeskabinett im Februar 2017 einen Gesetzentwurf beschlossen hat, der härtere Strafen für Angriff auf Rettungskräfte, Feuerwehr und Polizei vorsieht.

Nach dem Gesetzentwurf soll ein tätlicher Angriffe auf Polizisten schon bei „einfachen Diensthandlungen“, wie Streifenfahrten und Unfallaufnahmen mit einer Freiheitsstrafe von nicht unter drei Monaten und bis zu 5 Jahren bestraft werden.

Rettungskräfte und Feuerwehrleute werden hier analog zu Polizisten behandelt, was sich aus § 115 StGB – Widerstand gegen oder tätlicher Angriff auf Personen, die Vollstreckungsbeamten gleichstehen - ergeben wird.

Sicherlich sind diese Maßnahmen des Gesetzgebers begrüßenswert, sie setzen allerdings ein, wenn das Unheil bereits eingetreten ist, können Prävention also nicht ersetzen.

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Ist Gewaltprävention möglich? Der Fachanwalt für Strafrecht, Mediator und NLP-Lehrtrainer (DVNLP) Dr. Carsten Brunner, selbst lizensierter Gewaltschutztrainer und Selbstverteidigungslehrer, antwortet auf diese Frage:

„Selbstverständlich kann jeder Mensch lernen, gewalt- und aggressionsbeladene Situationen zu erkennen und zu vermeiden. Ich habe mich im Rahmen meiner Kommunikationstrainerausbildung umfassend mit den Möglichkeiten der Gewaltprävention befasst und ein  NLP Emergency Kit entwickelt. Die Rückmeldungen der Personen, denen dieses vermittelt wurde, waren durchweg äußerst positiv. Allerdings gilt auch im Bereich der Verletzungsminimierung, Selbstbehauptung und Gewaltprävention der Grundsatz, dass die zu erlernenden Fertigkeiten nur dann wirkungsvoll angewendet werden können, wenn sie immer wieder geübt werden.“.

Viele Hilfsorganisationen, wie z.B. der Malteser Hilfsdienst e.V. oder aber das Deutsche Rote Kreuz schulen ihre Mitarbeiter im Hinblick auf die eingangs geschilderte Entwicklung sowohl der Intensität als auch der Häufigkeit von Angriffen auf Feuerwehrleute und Rettungsdienstler inzwischen regelmäßig im Bereich Gewaltschutz und Verletzungsminimierung, wie sich zahlreichen Presseberichten entnehmen lässt.

Der gemeinnützige Verein Toleranz durch Bildung e.V. ist in diesem Bereich schwerpunktmäßig tätig. Wiederholt hat er sowohl Mitarbeiter des Malteser Hilfsdienst e.V., des Deutschen Roten Kreuzes aber auch anderer Hilfsorganisationen im Bereich Gewaltprävention und Verletzungsminimierung ausgebildet, so z.B. auch am Donnerstag, den 11.05.2017 in Karlsruhe.

Die lizensierten Gewaltschutztrainer Dr. Siegfried Wolf (Mannheim) und Marc Puhlmann (Brandenburg a.d. Havel) haben an diesem Tage die freiwilligen Mitarbeiter des Malteser Hilfsdienstes insgesamt 8 Stunden lang geschult und trainiert.

Die Erforderlichkeit der Schulung der Mitarbeiter in sämtlichen Bereichen der Gewaltprävention wird zwischenzeitlich auch im privatwirtschaftlichen Bereich, z.B. in der Hauskrankenpflege, erkannt und von Toleranz durch Bildung e.V. durchgeführt.

 Toleranz durch Bildung e.V. schult aber nicht nur in den Bereichen Gewaltschutz und Verletzungsminimierung, ein wesentlicher weiterer Tätigkeitsbereich liegt in der Ausbildung von Gewaltschutztrainern in den Bereichen „Kinder und Jugendliche“, „Berufsgruppen“ und „Senioren“.

Die nächste Ausbildung zum Gewaltschutztrainer für Berufsgruppen findet vom 22. bis 24.09.2017 in Köln statt.

Informationen über Gewaltschutz  und Verletzungsminimierungstrainings erhalten Sie direkt auf der Homepage von Toleranz durch Bildung (www.tdb.berlin) oder aber Sie wenden sich direkt an die Geschäftsstelle von Toleranz durch Bildung e.V., unter der Berliner Telefonnummer 030/315 75 916.

Jana Wiede
Savignyplatz 5
10623 Berlin